Home  >  Praxis & Hilfe  >  Workshops  >  Sonstiges  > Artikel 41120

spacer

Strom sparen lohnt sich

PCs verbrauchen zu viel Strom – bei der Herstellung, im Betrieb und sogar, wenn sie nur faul herumstehen. Wir zeigen, wo Sie den Hebel ansetzen und jährlich mehrere Hundert Franken sparen.
von DANIEL BADER UND DAVID LEE (01.10.2007)
Viele Geräte, vom PC bis hin zum Röhren-TV, treiben die Stromrechnung in die Höhe – selbst wenn sie nicht laufen. Es genügt, dass sie an der Steckdose angeschlossen sind. Der Grund: Den meisten Geräten fehlt ein echter Ausschalter, der sie vollständig vom Stromnetz trennt. Stattdessen schlummern sie im Stand-by-Modus, damit sie sich schnell per Fernbedienung aufwecken lassen.
Das ist noch lange nicht alles: Bereits die Herstellung eines Geräts ist eine grosse Belastung für die Umwelt. Auch der Betrieb und Unterhalt des Internets verbraucht erschreckend viel Strom.
Mit einem Strommessgerät machen Sie die Energiefresser im Haushalt ausfindig
Eine Steckerleiste mit Kippschalter macht dem Stand-by-Verbrauch den Garaus
So sparen Sie Strom und Geld
1. Stromfresser lokalisieren: Bereits für rund 40 Franken können Sie sich ein Stromaufnahme-Messgerät kaufen. Damit finden Sie heraus, wie viel Energie tatsächlich im Betrieb und im Stand-by-Modus verheizt wird. Die Faustregel: Jedes Watt kostet Sie im Jahr rund zwei Franken.
2.Steckerleiste zwischenschalten: Das beste Mittel, Stromsünder vom Netz zu trennen, ist eine Steckerleiste mit einem Ein-/Ausschalter. So entkoppeln Sie alle Elektrogeräte schnell und einfach von der Stromzufuhr. Diese Leisten bestehen meist aus fünf Buchsen und einem leuchtenden Schalter, und kosten zirka 20 Franken.
3. Stromspareigenschaften verwenden: Auch bei bestehenden Systemen lässt sich Energie einsparen. Dazu müssen Sie allerdings die Energieoptionen von Windows anpassen. So lassen sich
Monitor und Festplatte zeitabhängig ausschalten und der PC nach einer vordefinierten Zeit in
den Stand-by-Betrieb bzw. in den Ruhemodus versetzen.
4. Upgrade statt Neukauf: Einen komplett neuen PC zu kaufen, ist ökologisch schlechter, als ein bestehendes System aufzurüsten. Meist genügt es, einzelne Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte, Festplatte oder den Arbeitsspeicher auszutauschen, um den Computer wieder flottzumachen.
Kompletter PCtipp-Artikel:
Dies sind nur die wichtigsten Tipps aus dem PCtipp-Artikel Heft 9/2007. Laden Sie sich den kompletten Artikel herunter, mit mehr und ausführlicheren Tipps, einer Tabelle mit typischen Stromverbrauchwerten einzelner Geräte, einer Checkliste für den PC-Kauf und Infos zu Energiespar-Labels.
Anzeige
Links zum Artikel

Anzeige
Wählen Sie:
Ähnliche Artikel

Network Attached Storage (Netzwerkspeicher). Multimediaserver, der besonders Strom sparend arbeitet.

Problem: Unser PC ist über eine abschaltbare Steckerleiste mit dem Strom verbunden. Seit kurzem wird die Uhr nicht mehr aktualisiert, sie bleibt zum Zeitpunkt… Uhr aktualisiert nicht

Fachchinesisch

Mühe mit Computerbegriffen?

Im Fachchinesen finden Sie 735 Erklärungen.

Aktuelle Workshops

Ohne Flash-Plug-In macht Surfen nur halb so viel Spass. Der PCtipp erklärt, wie Sie die Multimediaerweiterung installieren, konfigurieren und auch wieder… Flash: Mehr vom Web

PCs verbrauchen zu viel Strom – bei der Herstellung, im Betrieb und sogar, wenn sie nur faul herumstehen. Wir zeigen, wo Sie den Hebel ansetzen und jährlich… Strom sparen lohnt sich

ZIP-Dateien erstellen kann Windows schon von Haus aus. Mit dem kostenlosen Programm 7-Zip verfügen Sie aber noch über viel mehr Möglichkeiten. 7-Zip: Gut verpackt

Kein Witz: Intels Budget-Prozessor Pentium E2160 (Doppelkern-CPU mit 1,8-GHz-Takt) lässt sich mit wenigen Tricks auf 3,3 GHz beschleunigen. Der PCtipp… Exklusiv-Workshop: Zur schnellsten Doppelkern-CPU der Schweiz

Das Internet ist auch eine Videothek. Ganz legal lassen sich Filmklassiker und andere Werke gratis herunterladen und anschauen. Internetothek

Leser empfehlen
PCTIPP ABONNIEREN
Holen Sie sich monatlich die besten Tipps und Tricks für den PC-Alltag nach Hause.
NEWSLETTER
Wir halten Sie auf dem Laufenden: Der Newsletter liefert Ihnen jeden Werktag das Aktuellste aus der Welt von Computer und Internet.

RSS-FEEDS
Die PCtipp-Website bietet RSS-Feeds an. Holen Sie sich die Schlagzeilen von PCtipp.ch schnell und bequem auf den Desktop oder bauen Sie diese in Ihre eigene Webseite ein.